Störungsjournal
Unterbruchdauer in den Gebieten:
Ein durch den Sturmwind heruntergefallener Ast auf den Endmast bei der Transformatorenstation Kieswerk Ried verursachte einen Kurzschluss.
Ein defekter Isolator an einem 16kV-Freileitungsschalter bei der Trafostation Schürmatt verursachte permament Spannungsüberschläge. Um die Reparaturarbeiten auszuführen, musste die 16kV-Leitung ab der Trafostation Spitzacher bis zur Trafostation Schürmatt ausser Betrieb gesetzt werden.
Ein Kurzschluss, ausgelöst durch einen Vogel, auf der Mittelspannungsleitung Richtung Dorf Lungern führte zu einer Abschaltung grosser Teile der Gemeinde Lungern. Nach diversen Schaltungen im Netz konnten alle Kunden wieder mit elektrischer Energie versorgt werden.
Auch das Verteilnetz des Elektrizitätswerk Obwalden wurde durch den starken Föhnsturm dieses Wochenende arg in Mitleidenschaft gezogen. Etliche Bäume fielen durch den Wind in unsere Mittel- und Niederspannungsleitungen und verursachten automatische Abschaltungen unserer Schutzeinrichtungen.
Am stärksten betroffen von Stromunterbrüchen war die gesamte westliche Talseite von Alpnach bis Lungern. Obwohl unser gesamtes verfügbares Montagepersonal fast rund um die Uhr im Einsatz stand, mussten einige Kundem längere Stromunterbrüche von vereinzelt bis gegen 20 Stunden in Kauf nehmen.
Wir bedanken uns bei den aufmerksamen Kunden, die uns beobachtete Schäden an unseren Freileitungen spontan meldeten. Sie halfen so mit noch grössere Schäden und Ausfälle zu vermeiden.
Durch den starken Schneefall ist ein Baum in die 16 kV-Freileitung in Richtung Rengg/Pilatus gefallen. Die automatische Schutzeinrichtung im Unterwerk Alpnach löste die Abschaltung aus.
Ein Erdschluss an einer 16 kV-Kabelleitung zwischen der Transformatorenstation «Gräsigen» und der Transformatorenstation «Sägerei Schoried» verursachte einen Unterbruch.
