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11.05.2016 Medienmitteilung

EWO steuert Obwalden 21,9 Millionen bei

Das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Gewinn von 11,6 Millionen Franken und trotzte erfolgreich dem zusehends schwierigeren Umfeld. Vom erfolgrei-chen Ergebnis profitieren der Kanton und die sieben Obwaldner Gemeinden. Ihnen wird die Rekord-summe von 6 Millionen Franken ausgeschüttet. Gesamthaft hat der lokale Energieversorger im ver-gangenen Jahr 21,9 Millionen Franken zur lokalen Wertschöpfung beigetragen.

Das Jahr 2015 war für das Elektrizitätswerk Obwalden zweigeteilt. Im ersten Halbjahr konnte das Unternehmen viel Strom aus den eigenen Wasserkraftwerken produzieren und verkaufen. Im zweiten Halbjahr wirkten sich die grosse Trockenheit, die sehr milden Temperaturen und die anhaltend tiefen Marktpreise negativ auf das finanzielle Ergebnis aus. Thomas Baumgartner, Vorsitzender der Geschäftsleitung ist dennoch sehr zufrieden: «Unsere Strategie ermöglichte die Kompensation der negativen Einflüsse bei weitem. Wir überzeugten mit einem Mix aus attraktiven Dienstleistungen, der professionellen Kundenbetreuung, der Teilnahme am Regelenergiemarkt, einer optimierten Strombeschaffung mit flexibler Stauseebewirtschaftung und einem strikten Kostenmanagement». Der Gewinn von 11,6 Millionen Franken ist das Resultat der durchgängigen Strategie. Der Kanton und die sieben Einwohnergemeinden erhalten 6 Millionen Franken in Form einer Gewinnausschüttung.


Wertschöpfung in Kanton Obwalden
Vom erfolgreichen Geschäftsgang des EWO profitiert ganz Obwalden: Lokale Handwerker und Dienstleister führten Arbeiten im Umfang von 6,8 Millionen Franken für das EWO aus, heimische Mitarbeitende bezogen Löhne im Umfang von 7,4 Millionen Franken und  2,5 Millionen Franken gingen für Wasserrechtsabgaben aus der Stromproduktion an den Kanton und die Korporation Kerns. Mit der Gewinnausschüttung aus dem Jahr 2014 und der Verzinsung des Dotationskapitals blieben im vergangenen Jahr total 21,9 Mio. Franken an Wertschöpfung innerhalb des Kantons. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg von 1,1 Millionen Franken.


Erfolgreich positionieren
«Das EWO ist sich seiner Verantwortung gegenüber zahlreicher Anspruchsgruppen bewusst und will sich nachhaltig erfolgreich am Markt positionieren» ergänzt Thomas Baumgartner. Ganz oben auf der Traktandenliste für das aktuelle Jahr stehen darum die Kundennähe und eine optimierte Produktpalette um Marktchancen zu nutzen. Ebenfalls möchte das Unternehmen die Energiebeschaffung weiter optimieren, die hochqualifizierten Mitarbeitenden fördern und halten sowie die Kosteneffizienz steigern. Daneben gilt es, die Restwassersanierung bei der Wasserfassung Rismatt abzuschliessen und neue Projekte im Bereich nachhaltige Energieproduktion zu initiieren.