Navigation

Elektrizitätswerk
Obwalden

News

Die neusten Berichte und Meldungen

29.08.2017 Medienmitteilung

Energiepreise bleiben 2018 stabil, Bundesabgaben steigen

Die Energie- und Netznutzungspreise des Elektrizitätswerks Obwalden bleiben für das Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die gesetzlichen Abgaben steigen erneut. Daraus ergibt sich ein leicht höherer Gesamtpreis.

Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen: Aus dem Energiepreis, dem Preis für die Netznutzung und den Kosten für die Systemdienstleistungen (SDL). Diese drei Faktoren sind vom Markt und der Kostenstruktur des EWO abhängig. Dazu kommen die eidgenössisch verordneten Abgaben für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV), die Abgaben für die ökologischen Sanierungen der Wasserkraft sowie die Abgaben an den Kanton und das Gemeinwesen.

 

Steigende Preise am Strommarkt durch gutes Kostenmanagement und Eigenproduktion aufgefangen

«Nachdem wir in den vergangenen Jahren die Energiepreise kontinuierlich senken konnten, stabilisieren sich die Preise für das kommende Jahr auf diesem Niveau», sagt Thomas Baumgartner, Vorsitzender der Geschäftsleitung des EWO. Dies, obwohl die Preise auf dem Strommarkt eine steigende Tendenz verzeichnen. «Das EWO kann dank einer guten Kostenstruktur und einem hohen Anteil an selbst produziertem Strom aus erneuerbaren Quellen diesen Anstieg auffangen und für 2018 die Preise auf Vorjahresniveau halten», erklärt Baumgartner weiter. Die Netznutzungspreise bleiben stabil und die Systemdienstleistungen können um
0,08 Rappen pro Kilowattstunde reduziert werden.

 

Gesetzliche Abgaben steigen

Nicht beeinflussen kann das EWO die staatlichen Bundesabgaben. Diese steigen aufs nächste Jahr gesamthaft um 0,80 Rappen pro Kilowattstunde (kWh) und betragen neu 2,30 Rappen. Davon fliessen 2,20 Rp./kWh in die kostendeckende Einspeisevergütung zur Förderung von erneuerbarer Energie. Weitere 0,10 Rp./kWh werden für die ökologischen Sanierungen der Wasserkraft eingesetzt. Die Abgaben an Kanton und Gemeinden bleiben unverändert.

Unter Berücksichtigung dieser Anpassungen bezahlt ein durchschnittlicher Haushalt im kommenden Jahr aufgrund der steigenden Abgaben gesamthaft pro Jahr rund 30 Franken mehr für den Strom. Die detaillierten Preise für die verschiedenen Stromprodukte des EWO werden am 31. August auf der Webseite des EWO (www.ewo.ch) veröffentlicht.

 

Stromkosten direkt beeinflussen 

Das eigene Verhalten und die verwendeten Geräte haben einen direkten Einfluss auf die Stromrechnung. Zum einen macht es Sinn, wo immer möglich den Sparpreis zwischen 20.00 und 8.00 Uhr auszunutzen, und zum andern, möglichst energieeffiziente Geräte und Lampen einzusetzen. «Im Rahmen von Energieberatungen unterstützen wir unsere Kunden professionell beim Optimieren ihrer Energiekosten», erläutert Thomas Baumgartner.