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02.11.2015 Medienmitteilung

Plankredit für Übernahme des Wärmeverbunds Giswil

Der Korporationsrat Giswil beantragt seinen Korporationsbürgern einen Plankredit für den Bau einer neuen Heizzentrale und die Übernahme des Wärmeverbunds vom Elektrizitätswerk Obwalden. Damit möchte die Korporation Giswil eine wichtige Grundlage schaffen, um das Wärmeverteilnetz weiter auszubauen.

Die Korporation Giswil möchte den Absatz von erneuerbaren Energien mit den eigenen Holz-Ressourcen steigern. So soll der Wärmebedarf des Dorfkerns mit der Zentrumsüberbauung und des wachsenden Industriegebiets Gorgen durch eine zentrale Wärmeversorgung gedeckt werden. Da das Elektrizitätswerk Obwalden seinen bestehenden Wärmeverbund nicht weiter ausbauen will, ist die Korporation interessiert, die bestehende Infrastruktur vom lokalen Energieversorger zu übernehmen und erweitern. An der Korporationsversammlung vom 26. November 2015 sollen die Bürgerinnen und Bürger über einen entsprechenden Planungskredit abstimmen um das Geschäft vertieft zu prüfen. Heisst die Versammlung den Antrag gut und hält die Korporation weiterhin an ihrer Absicht fest, wird die Korporationsversammlung im Frühjahr 2016 über die Übernahme des Wärmeverbunds mit dem definitiven Baukredit abstimmen können.

Die Korporation Giswil ist interessiert, das rund 5 km lange Wärmeverteilnetz, die Dienstbarkeits- und Durchleitungsverträge, sämtliche Kundenanschlüsse sowie sämtliche Wärmelieferungsverträge des bestehenden Kundenstamms zu übernehmen. Für die bestehenden Kunden des Wärmeverbundes würde sich kaum etwas ändern. Sie dürfen sich weiterhin auf CO2-neutrale Wärme aus nachhaltig betriebener Waldwirtschaft verlassen.